Ex-St. Pauli-Stürmer auf dem Weg zum Aufstiegshelden
In der Endtabelle der vergangenen Saison lagen zwischen der Zweitvertretung des FC St. Pauli und dem SV Meppen gerade einmal fünf Tabellenplätze, mittlerweile trennen beide Teams Welten.
In beiden Fällen hauptverantwortlich: Julian Ulbricht. Bescherte der Stürmer der St. Pauli-U23 2024/25 als Kapitän und Torjäger (zehn Treffer) noch eine weitgehend sorgenfreie Saison, wird er seit seinem Sommerwechsel zum SV Meppen bei Schlusslicht St. Pauli schmerzlich vermisst – und schießt im Emsland die Liga kurz und klein. In 21 Regionalliga-Spielen kommt er auf sagenhafte 19 Treffer. „Durch den Wechsel nach Meppen war mir klar, dass ich mehr Chancen bekommen würde als in St. Pauli“, wird der Sohn von Ex-Kiezkicker Klaus Ulbricht (1987 bis 1991) vom „kicker“ zitiert. Außerdem stimmen in Meppen die privaten Konditionen: „Wir fühlen uns als Familie hier sehr wohl. Dadurch kann ich mich voll auf den Fußball konzentrieren.“ Auch dank Ulbrichts Treffsicherheit ist Meppen auf dem besten Wege, in die dritte Liga zurückzukehren. Aktuell ist das Team mit drei Punkten Vorsprung Tabellenführer. Außerdem könnte der 26-Jährige einen Regionalliga-übergreifenden Bestwert knacken: 14 Treffer fehlen Ulbricht noch, um den von Stephan Hain im Trikot der SpVgg Unterhaching aufgestellten Tor-Rekord von 32 Saisontreffern zu knacken.