„Nächste Frage“: St. Pauli-Konkurrent blendet alle Statistiken aus
An diesem Sonntag steht der Abstiegskampf in der Bundesliga im Vordergrund. Neben dem direkten Duell zwischen St. Pauli und Werder Bremen muss mit Heidenheim (gegen Stuttgart) auch der Tabellenletzte am Sonntag ran. Rein statistisch ist der FCH sogar schon jetzt abgestiegen. Nur 13 Punkte nach 22 Spielen - mit einer solchen Ausbeute hat sich in der Bundesliga seit Einführung der Drei-Punkte-Regel kein Verein mehr retten können. Davon will Trainer Frank Schmidt allerdings nichts wissen. „Nächste Frage“ antwortete der 52-Jährige darauf angesprochen am Freitag. Aufgeben ist für den St. Pauli-Konkurrenten keine Option. Sei es die schlechteste Defensive, die schlechteste Offensive oder neun sieglose Spiele in Folge: „Solche Statistiken interessieren mich nicht“, betonte Schmidt vor dem Stuttgart-Spiel. Es gebe schließlich „noch kein Ergebnis. Und solange es noch kein Ergebnis gibt, ob im Spiel oder in der Saison, müssen wir alles aus uns herausholen. Ob es dann reicht, wird man sehen.“
Seine Mannschaft, die sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz liegt, müsse immer wieder „bereit sein, einen neuen Anlauf zu unternehmen“, forderte Schmidt: „Es ist eine schwere Situation und jetzt müssen wir uns irgendwo mal dieses Quäntchen Glück erarbeiten.“
