Rasmussen über schwere Zeiten: „Als hätte ich was verbrochen“
Mit dem Wechsel in die Bundesliga ist Mathias Rasmussen ein Karriere-Meilenstein gelungen. Dabei ging es für den Norweger in seiner Laufbahn mitnichten immer nur bergauf.
Eine schwierige Phase machte er etwa während seiner Zeit beim dänischen Klub FC Nordsjaelland (2016 bis 2020) durch: „Als ich nach Dänemark zu Nordsjaelland gekommen bin, hatte ich unter Kasper Hjulmand einen schwierigen Lernprozess, weil es plötzlich viel mehr um Taktik ging. Das hat mir zeitweise etwas von meinem intuitiven Spielstil genommen“, erinnert sich Rasmussen im „Abendblatt“. Dann sei er auf der Position des Linksverteidigers heimisch geworden, habe in dieser Rolle seine „besten Spiele“ gemacht – „bis ich unter dem neuen Trainer nach der Winterpause plötzlich nicht mehr im Kader war. Vom Stammspieler auf die Tribüne – als hätte ich etwas verbrochen.“ Die Gründe für das plötzliche Aus hat Rasmussen im Laufe der Jahre nie erfahren: „Ich kann mir das bis heute nicht erklären.“