Vasilj trotz weißer Weste „nicht zufrieden mit ein paar Dingen“
Er war neben dem Torschützen Mathias Pereira Lage wahrscheinlich DER Spieler des Spiels bei St. Pauli.
Neun Großchancen vereitelte der St. Pauli-Keeper – Saisonrekord. Er hielt die Null mehrfach fest, teils durch glänzende Paraden. Dennoch zeigte sich Vasilj nach dem Spiel nicht zufrieden mit allen Aspekten. „Ich bin nicht zufrieden mit manchen Dingen heute. Ich habe zweimal geschlafen, ich bin einmal rausgekommen in der zweiten Halbzeit. Aber ich gucke da ein bisschen anders drauf. Manchmal spiele ich zu null und bin nicht glücklich, manchmal kassiere ich zwei, drei Tore und sehe es als ein gutes Spiel“, erzählte Vasilj nach dem Spiel. Am Ende musste er dann aber auch einsehen, dass das Spiel nicht ganz so schlecht war. „Insgesamt war es ein gutes Spiel, ja. Ein Paar gute Paraden“, erkannte er an.Dass Vasilj das Spiel zu Ende spielen konnte, war zudem keine Selbstverständlichkeit. Noch in der ersten Halbzeit traf Grischa Prömel den Keeper mit dem Knie im Gesicht. Trotz blutender Nase spielte Vasilj weiter. „Die Nase ist geschwollen, ich spüre den Druck ein wenig, aber das Wichtigste war, dass mir nicht schwindelig war. Ich hoffe, sie ist nicht gebrochen.
