St. Pauli betroffen: DFL will U21-Liga einführen
Immer wieder wird kritisiert, dass Talente in den U23-Mannschaften von Bundesligisten in den Regionalligen oder auch in der dritten Liga, häufig nicht genug Chancen bekämen, um sich für das Profi-Team zu bewerben und im Fußball durchzusetzen. Auf diese Kritik hat die DFL nun reagieren. Bei der Versammlung aller 48 Bundesligisten wurde beschlossen, dass zur kommenden Saison ein neuer U21-Wettbewerb eingeführt wird. Die Liga wird ein freiwilliges Zusatzangebot darstellen und soll nicht als Ersatz für die U23-Teams gelten. Der FC St. Pauli wird als einer der 48 Bundesligisten die Möglichkeit haben an diesem Wettbewerb teilzunehmen. In einem Liga-Modus mit zwei Serien werden die Klubs die Möglichkeit haben, sich für ein Finalturnier zu qualifizieren.
„Eine Top-Nachwuchsentwicklung ist ein wichtiger Faktor für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Attraktivität der Bundesligen. Allerdings sind die Ergebnisse im Nachwuchs- und Übergangsbereich in den vergangenen Jahren nicht ausreichend. Unzureichende Spielzeit für Talente ist einer der durch Experten und Kommissionen identifizierten Gründe. Mit dem neuen U21-Zusatzwettbewerb schaffen wir kurzfristig eine zusätzliche Möglichkeit, Talenten mehr Einsatzzeit auf Wettbewerbsniveau zu bieten und ihre Ausbildungszeit gezielt zu verlängern“, erklärte DFL-Geschäftsführer Marc Lenz.
