Zwei Schüsse, zwei Tore: St. Paulis Vasilj bedient
Nur zwei Bälle kamen in dieser Partie wirklich gefährlich auf sein Tor – und beide waren drin. Für St.
Pauli-Torwart Nikola Vasilj war es ein Tag zum Vergessen, auch wenn es nicht seine Schuld war, schließlich waren die Gladbacher Schüsse für den Bosnier nicht zu halten. Dennoch war der Schlussmann bedient, als er im Sky-Interview gefragt wurde, wie schlecht ein solcher Abend eigentlich laufen könne. „So schlecht wie es nur sein kann“, war die knappe Antwort des 30-Jährigen, der dann aber doch noch ausführte: „Es gibt solche Spiele. Das muss man akzeptieren. Heute war es für uns so ein Spiel. Es waren auf beiden Seiten nicht so viele Chancen, aber sie haben ihre genutzt und zwei Tore erzielt“, erklärte Vasilj. In der zweiten Halbzeit hatten sich die Kiezkicker trotz viel Ballbesitz keine wirklichen Chancen herausspielen können. „Wir haben in der Offensive keine Lösungen gefunden. In der zweiten Halbzeit haben sie dann sehr defensiv gespielt und nur auf Konter gewartet. Am Ende ist es ein verdienter Sieg für sie“, gab er sein Fazit zum Spiel ab.