- 18.03.2026

Nach peinlichem Fauxpas: Boss-Aus bei St. Pauli-Konkurrent Werder

Beim SV Werder Bremen soll einfach keine Ruhe reinkommen. Auch nach dem Trainerwechsel prägen Unruhe und Chaos das Vereinsgeschehen. Ein Auslöser für diese Unruhe war ein peinlicher Fauxpas im Winter-Transferfester. Dort wurde der SVW erst nach externem Hinweis von „transfermarkt.de“ darauf aufmerksam gemacht, dass noch Spieler ausgeliehen werden können. Die Verantwortung dafür nahm Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz auf sich. Wie die „Deichstube“ jetzt berichtet, wurde intern jedoch Kaderplaner Johannes Jahns als Hauptverantwortlicher für diese Passe ausgemacht. Auch aus diesem Grund verliert Jahns nach „Deichstube“-Informationen nun seinen Job. Ab Sommer soll Jahns sein Amt als Kaderplaner demnach ablegen.

Johannes Jahns und Clemens Fritz auf dem Trainingsplatz
Johannes Jahns und Clemens Fritz arbeiteten eng zusammen (Foto: IMAGO / Nordphoto).

Ob Jahns nur seine Rolle als Kaderplaner verlieren wird, oder ob er den Verein gänzlich verlassen muss, sei laut „Deichstube“ noch offen. Jahns war seit über drei Jahren als Werder-Planer tätig. Zuvor war er beim FC Red Bull Salzburg an Transfers von Dayot Upamecano und Erling Haaland beteiligt. Große Namen kamen zwar auch zu seiner Zeit bei Werder nach Bremen, doch sowohl Naby Keita als auch Victor Boniface stellten sich als Fehlgriffe heraus. Im Gegensatz zu Jahns soll Fritz nach „Bild“-Informationen auch im Abstiegs-Fall im Amt bleiben.