- 19.03.2026

Vier Hebel: Welche Freiburg-Schwächen St. Pauli nutzen könnte

Der SC Freiburg spielt wieder mal eine grundsolide Saison, nach 26 Spieltagen rangieren die Breisgauer auf einem ordentlichen achten Platz. Dennoch ist der kommende St. Pauli-Gegner (Sonntag, 17.30 Uhr) logischerweise nicht frei von Schwächen. Glaubt man den Statistiken, ist Freiburg vor allem in vier Bereichen verwundbar. Erstens und durchaus kurios: Während die Mannschaft von Trainer Julian Schuster bei offensiven Eckbällen zu den besten Teams der Liga gehört, ist sie im Verteidigen dieses Standards nicht immer sattelfest. Obwohl Freiburg die zweitwenigsten Ecken der Liga zuließ (105), kassierten sie bereits sechs Treffer auf diese Weise – nur beim 1. FC Köln (sieben) sind es mehr. Darüber hinaus ist anfälliger bei Distanzschüssen (sechs Gegentore) sowie im Luftzweikampf (zehn Kopfball-Gegentore) schwächer als die meisten anderen Teams der Liga. Und: St. Pauli sollte hellwach sein, wenn sich die Freiburger im Aufbauspiel befinden. Nach eigenem Ballverlust aus dieser Spielsituation heraus entstanden bereits 15 Gegentore für den SC, nur beim 1. FC Heidenheim waren es mehr.