„Lag nicht an heute“: St. Pauli-Boss Göttlich äußert sich nach Abstieg
Das Wunder am Millerntor ist ausgeblieben. Mit 1:3 muss sich der FC St. Pauli dem VfL Wolfsburg geschlagen geben und steigt als 18. aus der Bundesliga ab. Nach dem Spiel trat Präsident Oke Göttlich als erstes an das Mikrofon von TV-Sender Sky. „Wir haben jetzt zwei Jahre eine wunderbare Reise gehabt. Wir wollen wieder her. Es hat jetzt heute nicht gereicht, aber es liegt nicht an heute“, schilderte der 50-Jährige. „Es sind ein paar Dinge, in denen wir nicht an unser Leistungsmaximum gekommen sind. Wir haben Ambitionen gehabt und die haben wir über die Jahre auch gezeigt.“
Deshalb gebe es auch „Pfiffe und Unzufriedenheiten. Aber ich möchte allen diesen Moment des traurig seins geben. Denn wir wären sehr gerne in der 1. Liga geblieben. Aber es hat heute einfach nicht gereicht.“ Göttlich wirkte bei aller Emotionalität bereits sehr analytisch. „Wir haben heute in dem Spiel viel davon gesehen, was uns in dieser Saison schwergefallen ist. Defensiv war es zu anfällig und wir haben defensiv zu viele Gegentore bekommen. Das war anders als in der Vorsaison. Daran werden wir arbeiten und wir wollen unbedingt wieder her.“
