VfL-Profi beeindruckt von St. Pauli-Atmosphäre: „War unglaublich“
Die höhere individuelle Qualität, die vielversprechendere Ausgangslage, die bessere Form: Vieles sprach vor dem Abstiegsgipfel zwischen dem FC St. Pauli und dem VfL Wolfsburg für die Gäste. Die Kiezkicker hingegen bauten vor allem auf den Heim-Vorteil, den das Millerntor mit seiner besonderen Atmosphäre fraglos hergibt. Vor allem nach dem zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich bebte das Stadion und machte bis zum erneuten Wolfsburger Führungstreffer den Eindruck, als könne es St. Pauli zum überlebenswichtigen Sieg tragen. Das registrierte man auch in den Reihen der Wolfsburger: „Wir wussten, wir müssen das zweite Tor schießen, weil St. Pauli macht das 1:1 und man muss halt sagen, der Kessel hat gebrannt. Das war unglaublich“, zeigte sich Stürmer Dzenan Pejcinovic nach dem Spiel bei Sky beeindruckt. Umso höher bewertete er vor diesem Hintergrund die Leistung seines Teams: „Wir haben dagegengehalten, wir haben uns gewehrt, wir haben uns in die Bälle reingeworfen und waren am Ende auch konsequenter vom Tor. Deswegen freut es mich riesig für die Mannschaft.“
