Fairness-Ranking: War St. Pauli in der Abstiegssaison zu lieb?
Kratzen, beißen, Zweikämpfe gewinnen und dabei die Grenze des Erlaubten zur Not auch mal einen Fußbreit übertreten: So oder so ähnlich versuchen Teams wie etwa der FC St. Pauli, die es von der individuellen Klasse des Kaders her mit den wenigsten Konkurrenten aufnehmen können, in der Bundesliga zu bestehen.
Umso überraschender ließt sich das Fairplay-Ranking des „kicker“ nach Abschluss der Saison. Darin gibt es für Gelbe Karten einen, für Gelb-Rote Karten drei und für glatt Rote Karten fünf Punkte. Bedeutet: Je weniger Punkte, desto fairer das Team. Das überraschende Ergebnis: Nach RB Leipzig (52 Punkte) schafften es ausgerechnet die beiden direkten Absteiger auf das Fairness-Podium. St. Pauli folgt dabei mit 52 Gelben und je einer Gelb-Roten bzw. glatt Roten Karte (in Summe 60 Punkte) nach dem 1. FC Heidenheim (53) auf Platz drei. Den letzten Platz belegt übrigens Stadtrivale HSV mit 98 Punkten.