„Bin kein Doktor!“ St. Pauli-Kapitän Irvine sorgt bei PK für Lacher
Eigentlich, so hätte man meinen können, war St. Pauli-Kapitän Jackson Irvine nach der 0:2-Niederlage gegen die USA im zweiten WM-Gruppenspiel wenig nach Lachen zumute. Doch das Gegenteil war der Fall, als sich der 33-Jährige einen Tag später den Fragen der Journalisten stellte. Munter und ausführlich beantwortete er alle ihm gestellten Fragen – bis auf eine. Als Irvine von einer Reporterin gefragt wurde, wie es um den im vergangenen Spiel wegen einer Verletzung ausgewechselten Mathew Leckie stehe, musste sich der Kiezkicker merklich zusammenreißen. Nicht, weil er von der Frage genervt war, sondern vielmehr, weil sie ihn an eine Situation bei der WM 2022 in Qatar erinnert hatte. Damals war Irvine ebenfalls nach einem verletzten Mitspieler gefragt worden und hatte geantwortet: „Ich bin kein Doktor, Mate.“
„Lass es mich nicht nochmal sagen. Vor vier Jahren habe ich es ihm schon mal gesagt“, sagte Irvine mit einem Lachen, während er auf einen Reporter zeigte, der wohl damals die Frage gestellt hatte, und dann doch noch ergänzte: „Ich bin kein Doktor, Mate.“ Viele der Anwesenden erinnerten sich wohl offensichtlich noch an den Moment vor vier Jahren, denn schallendes Gelächter brach unter den Journalisten aus, ehe Irvine sich doch noch zu einem kurzen Update über seinen Teamkollegen hinreißen ließ: „Er ist hier, er ist bei den Jungs. Wir hoffen für ihn alle das Beste. Ich habe aber keine Ahnung, was seine Situation ist.“
