- 27.06.2026

Anderen Klubs abgesagt: Darum wollte Mathisen zu St. Pauli

Nach vielen Abgängen hat der FC St. Pauli endlich auch mal wieder einen Neuzugang verkündet: Der dänische Innenverteidiger Marcus Mathisen wechselt ablösefrei vom 1. FC Magdeburg zum Kiezklub. Die Braun-Weißen konnten sich im Werben um den 30-Jährigen gegen Hertha BSC und Holstein Kiel durchsetzen. Im Interview mit dem Klub hat Mathisen erklärt, warum er sich für den Kiezklub entschieden hat. „Das erste Mal habe ich vom Interesse von St. Pauli gehört, als ich Auto gefahren bin und mein Agent mich angerufen hat“, erinnerte sich der Neuzugang der Kiezkicker und ergänzte: „Ich habe direkt gesehen, wie die Augen meiner Frau zu leuchten begannen. Ich hatte das Gefühl, dass das etwas ist, was ich machen muss. Deswegen habe ich meinem Agenten gesagt, dass das für mich eine große Chance wäre.“

Die ersten Gespräche mit Andreas Bornemann und Marcel Rapp hätten dem Routinier dann sofort ein gutes Gefühl gegeben. „So wie Marcel über meine Rolle im Team gespielt hat, konnte ich spüren, dass er ein Trainer mit einer Idee ist. Er weiß genau, wie er spielen lassen will, wie er mich spielen lassen will. Das war wichtig für mich“, erklärt Mathisen. Nicht zuletzt wegen der Stadt, die eine Nähe zu seiner Heimat bietet, hat er sich schließlich für den FC St. Pauli entschieden: „Es ist eine unglaubliche Stadt. Für mich die schönste Stadt in Deutschland. Außerdem bin ich näher an meiner Familie dran. Alles in allem waren alle Boxen, die ich in meinem Kopf hatte, abgehakt. Deswegen war es für mich eine einfache Wahl.“