Rätsel um Zukunft: Gibt ein St. Pauli-Konkurrent doch noch einen Spieler ab?
Hannover 96 sorgt derzeit für einige Fragezeichen auf dem Transfermarkt. Die Niedersachsen sind genauso wie der FC St. Pauli bereits in ihre Vorbereitung gestartet, könnten bis zum Zweitligastart am 7. August aber noch einen Profi verlieren, der mit einer Arbeitsempfehlung von 28 Toren aus der vergangenen Drittliga-Saison zurückkehrt. Lars Gindorf hatte als Leihspieler bei Alemannia Aachen alles kurz und klein geschossen und muss nun befürchten, bei 96 gar nicht gefragt zu sein. Denn Trainer Christian Titz sieht ihn derzeit nicht als Lösung für den Sturm. „Ich will es nicht ausschließen. Aber ich finde trotzdem, dass Lars eher ein Spielertyp ist, der über die Acht oder die Zehn kommt“, erklärte der 55-Jährige der „Bild“.
Es scheint sogar so, als würde Titz für einen Transfer noch ein wenig Werbung betreiben. „Für mich ist es etwas völlig Normales, wenn ein Spieler in der 3. Liga so eine hohe Anzahl an Toren und Vorlagen hat, dass es andere Vereine gibt, die ihr Interesse zeigen“, so der Übungsleiter. „Es ist auch normal, dass ein Spieler sich dann auch mit der Situation beschäftigt. Das wäre ja ungewöhnlich, wenn es nicht so wäre.“ Es sollen sich mehrere Zweitligisten mit Gindorf beschäftigen. St. Pauli wird in dem Bericht nicht namentlich genannt, dafür aber Arminia Bielefeld. Für den 24-Jährigen werde ein Preisschild ab einer Millionen Euro aufgerufen. Eine Summe, die sich nur die wenigsten Vereine im Unterhaus leisten können.
