- 22.07.2026

Alarm! Prominenter Zweitligist hat zwölf Spieler verloren – und keinen Neuen

Mit Sam Klein, Branimir Hrgota und Marcus Mathisen hat der FC St. Pauli bislang drei neue Spieler verpflichtet, weitere werden bis Saisonstart sicher noch folgen. Derweil schrillen bei einem prominenten Zweitliga-Konkurrenten die Alarmglocken: Denn Hertha BSC hat bereits zwölf Spieler abgegeben und bislang keinen einzigen externen Neuzugang präsentiert. Als Teil eines dringend benötigten Sparkurses wurden u.a. Stars wie Fabien Reese (Wolfsburg), Kennet Eichhorn (Leverkusen), Tjark Ernst (Feyenoord) oder Michaël Cuisance (Lens) verkauft, der Transferüberschuss liegt aktuell bei satten 27 Millionen Euro.

St. Paulis Manolis Saliakas im Duell mit Herthas Fabian Reese
St. Paulis Manolis Saliakas im Duell mit Herthas Fabian Reese (Foto: Witters)

Dafür ist der Kaderwert laut transfermarkt.de um 40 (!) auf nur noch 22 Millionen Euro gefallen. Die Hertha-Fans bangen: Wann kommen endlich Verstärkung? Trainer Stefan Leitl: „Es muss jetzt definitiv was passieren. Wir haben schon viele junge Spieler dabei und möchten kein Risiko eingehen. Die Profile sind ganz klar vorgegeben. Jetzt liegt es am Verein, zu handeln.“ Als Aufstiegskandidat dürfte Berlin mit dem aktuellen Kader nicht gelten. Im Gegenteil, der Blick dürfte in der Hauptstadt zunächst nach unten gehen.