- 26.07.2026

St. Paulis Banks verrät: So wild lief sein Wechsel nach England

Nach zwei aus unterschiedlichen Gründen enttäuschenden Spielzeiten beim FC St. Pauli brauchte Scott Banks im Sommer eine Luftveränderung. Leihweise zog es ihn zum englischen Drittligisten FC Blackpool – ein durchaus kurzfristiger Transfer, wie Banks dem „Abendblatt“ schilderte: „Das Angebot war da, ich habe zwei, drei Sachen in meinen Koffer geworfen, bin mit meiner Freundin zum Flughafen, nach Blackpool geflogen, habe den Medizincheck gemacht und dann unterschrieben. Es ging so schnell, dass ich meiner Familie erst danach davon erzählen konnte.“ Wirklich ausgezahlt hat sich der Transfer-Stress jedoch nicht, nur wenige Wochen nach seiner Ankunft befand er sich schon wieder im zweiten Glied: „Drei Wochen nach meinem Wechsel zu Blackpool kam ein neuer Trainer. Und der hat dann auch wieder mit zwei Außenverteidigern und zwei Stürmern spielen lassen – das war natürlich frustrierend“, erinnert sich Banks, der in diesem System bereits bei St. Pauli keine Rolle fand. Aus diesem Grund brach er die Leihe schon im Winter wieder ab und zog innerhalb der Liga weiter zum FC Barnsley, wo es deutlich besser lief. „Ich war einfach Scott Banks, der versucht hat, wieder ein bisschen Fußball zu spielen. Deshalb habe ich mich bei den Leihen nicht unter Druck gesetzt – und auch die Klubs haben das nicht“, so Banks.