- 28.07.2026

Diese neuen Regeln von der WM gelten nun auch in Deutschland

In der Bundesliga soll es nur die Gelbe Karte geben, wenn ein Spieler in einer Konfrontation mit dem Gegner die Hand vor den eigenen Mund hält. Das haben die DFB-Schiedsrichter-GmbH um Geschäftsführer Knut Kircher und die Kommission Fußball der Bundesliga entschieden. Bei der WM in den USA, Mexiko und Kanada war dieses Vergehen mit einer Roten Karte geahndet worden.

Eckbälle sollen derweil im deutschen Profifußball - anders als bei der WM - nicht vom Video Assistant Referee (VAR) überprüft werden können.

Andere neue Regeln von der WM werden derweil vom DFB übernommen: Nicht nur, wenn der Torhüter den Ball zu lange in der Hand hält, gibt es wie bisher bereits einen Countdown. Auch bei Einwürfen und Abstößen kann der Schiedsrichter nun fünf Sekunden per Hand herunterzählen. Wird das Spiel bis dahin nicht fortgesetzt, geht der Ballbesitz ans gegnerische Team.

Des Weiteren: Wird ein Spieler auf dem Feld behandelt oder das Spiel deswegen unterbrochen, muss er den Platz verlassen und darf erst nach einer Minute wieder zurückkehren. Heißt: Künftig dürften sich die Profis genau überlegen, ob und wie schnell sie wieder aufstehen oder eben tatsächlich Unterstützung durch das medizinische Personal nötig ist.

Und: Der Video-Assistent durfte bei der WM die jeweils zweite Gelbe Karte eines Spielers überprüfen, die zu einem Platzverweis führte. Diese Überprüfung ist verpflichtend, kommt also auch in der 1. und 2. Bundesliga.