Nach WM-Debakel: Neuer Trainer für Ex-St. Pauli-Profi
Hoch waren die Erwartungen an die tunesische Nationalmannschaft bei der WM nicht, angesichts der individuell durchweg besser besetzten Gruppengegner Niederlande, Schweden und Japan musste mit einem frühen Ausscheiden gerechnet werden. Die Art und Weise, wie sich das Team um Ex-St. Pauli-Angreifer Elias Saad (17 Länderspiele) sang- und klanglos aus dem Turnier verabschiedete, war jedoch desaströs: Ohne Punkt und mit einem Torverhältnis von 2:12 landeten die Nordafrikaner auf Rang vier ihrer Gruppe. Saad kam in zwei von drei Partien zum Einsatz. Bereits nach dem ersten Spiel hatten die Tunesier den Trainer gewechselt, für Sabri Lamouchi übernahm Hervé Renard, dessen Zeit nach den beiden verbleibenden Gruppenspielen aber ebenfalls schon wieder abgelaufen war. Nun steht der neue Trainer von Saad und Co. fest: Moin Chaabani, der in der Vergangenheit mit dem tunesischen Spitzenklub Esperance Tunis bereits große Erfolge feiern konnte, soll das Team in eine erfolgreichere Zukunft führen.
