- 02.09.2026

Zweitliga-Legende verrät: Er hat vor einem Doppelpack gegen St. Pauli „ein paar Dinger genommen“

Der Profi-Fußball verändert sich stetig. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch daneben. Eine solche Geschichte, wie sie Torsten Mattuschka im Podcast „Tusche & Terodde – Ein Ball für zwei“, kürzlich erzählte, würde heutzutage zumindest wohl kaum noch öffentlich erzählt werden können. 2012 trafen Mattuschka und Simon Terodde mit dem 1. FC Union Berlin auf St. Pauli. „Das war Freitagabend“, erinnerte sich Mattuschka genau. „Und das geile war: Das war Freitagabend, der 5. Oktober. Ich habe am 4. Oktober Geburtstag. Wir haben am 3. in den 4. bei mir unten im Partykeller reingefeiert. Und wir haben ordentlich Gas gegeben, jetzt kann ich es ja sagen: Wir haben bis um 1 uns richtig einen reingeschrubbt, ohne Scheiß. Unten richtig schön reingefeiert, schön ein paar Dinger genommen. Haben uns dann am Donnerstag getroffen am 4. zum Training, sind dann nach St. Pauli gefahren mit der Mannschaft.“

Das Feiern scheint Mattuschka derweil keineswegs geschwächt zu haben. Eher im Gegenteil. Am Millerntor schoss er zwei Tore und sicherte damit zumindest einen Punkt beim 2:2. St. Paulis Tore erzielten Florian Mohr und Fin Bartels. „Wer feiern kann, muss auch arbeiten. Das war genau die richtige Vorbereitung für mich“, erklärte Mattuschka seine Arbeitsweise. Ohnehin lag Mattuschka mit seiner These, dass er gegen St. Pauli am häufigsten getroffen hat, gar nicht so falsch. In neun Spielen verzeichnete Mattuschka acht Torbeteiligungen gegen den Kiezklub. So viele wie gegen keinen anderen Verein. Nach zwei Kisten Astra ging es anschließend für zwei Tage auf das Münchener Oktoberfest. „Das ging halt früher noch“, sagte Mattuschka. „Heutzutage mit den ganzen Handys würde das wahrscheinlich so nicht mehr funktionieren.“