Durchstarter Matanovic: So erklärt der Ex-St. Pauli-Stürmer seinen Erfolg
Igor Matanovic ist formidabel in die Saison gestartet – vier Tore in vier Pflichtspielen, so lautet die bisherige Bilanz des 23-Jährigen vom SC Freiburg. Er setzt damit seine starken Leistungen fort, die er seit Jahresbeginn im Breisgau gezeigt hat und die ihn bis zur Weltmeisterschaft mit der kroatischen Nationalmannschaft geführt haben. „Man denkt als allererstes, dass der Erfolg hartes Training ist. Das stimmt auch zu weiten Stücken. Aber ich glaube, dass der Fußball viel mehr im Kopf stattfindet“, sagte der gebürtige Hamburger und frühere St. Pauli-Stürmer nun im „Kicker“.
„Wenn du frei im Kopf bist, nicht nachdenkst und in diesen Momenten nicht zögerst und da einfach instinktiv dein Ding machst, dann entsteht auch so etwas. Ich bin mit viel Rückenwind aus der Rückrunde und natürlich der WM gekommen, die mir auch viel bedeutet hat. Daraus habe ich viel Kraft gezogen. Jetzt ist es einfach ein Ding der Routine, der Erfahrung. Das Vertrauen von deinen Mitspielern und vom Trainerteam hilft natürlich extrem auch in der Entwicklung“, so Matanovic.
Er berichtete auch von einer Anekdote aus der Jugend, als er sich vor dem Spiel gegen den Tabellenletzten schon den Torjubel überlegt, diesen sogar vorgemacht und sich „natürlich auch eine Zahl vorgenommen“ habe, „wie viele Tore ich schieße“. Es gelang: nichts. „Ich habe jede Chance verschossen, ich habe auch das freie Tor verfehlt“, sagte Matanovic. „Seitdem habe ich mir gesagt: Geh einfach ruhig ins Spiel rein und nehme dir nichts mehr vor.“
