- 06.09.2026

„Das ist ein Brett“: Warum St. Paulis Rapp trotzdem zuversichtlich für Wolfsburg ist

Seit 15 Pflichtspielen wartet der FC St. Pauli mittlerweile auf einen Sieg. Und die Aufgaben werden nicht einfacher. Als nächstes ist der übermächtige VfL Wolfsburg zu Gast am Millerntor. „Das ist ein Brett“, schätzte Chefcoach Marcel Rapp nach dem 2:2 in Bielefeld ein. Trotzdem zeigte er sich zuversichtlich: „Ich glaube, es fehlt nicht viel. Heute war es ein verdienter Punkt. Davor haben wir zu wenig Punkte geholt aus der Leistung, die wir gebracht haben. Und jetzt steht das Heimspiel an. Aber 2. Liga, daheim St. Pauli – ich glaube, da sind wir auch in der Lage, Wolfsburg zu schlagen“, so Rapp.

Dass man die „Wölfe“ rund um Ex-St. Pauli-Profi Hauke Wahl durchaus ärgern kann, zeigten bereits der 1. FC Kaiserslautern (0:0) und Energie Cottbus, die gegen Wolfsburg jeweils einen Punkt mitnehmen konnten. Cottbus gelang das am Samstag auf kuriose Art und Weise. Wolfsburg war bereits mit 3:0 in Führung gegangen, ehe der Aufsteiger zum 3:3 ausglich und sich auch von der folgenden 4:3-Führung Wolfsburgs nicht beirren ließ. 4:4 hieß es am Ende. Cottbus ist dann nach dem VfL der letzte St. Pauli-Gegner vor der dreiwöchigen Länderspielpause. Sollten der Kiezklub in beiden Spielen ohne Sieg bleiben, hieße das, dass St. Pauli über sieben (!) Monate ohne Pflichtspiel-Sieg bleiben würde.