„Ähnlich“ wie der Wechsel zu St. Pauli? Irvine erklärt Japan-Entscheidung
Häufig wird bei Entscheidungen, die Fußballprofis treffen, ausschließlich über die Faktoren Geld und sportliches Niveau gesprochen. Dass deutlich mehr an einem Wechsel oder Nicht-Wechsel hängt, zeigt das Beispiel von Ex-St. Pauli-Kapitän Jackson Irvine. In einem Interview mit „Suited & Booted TV“ sprach der Australier kürzlich darüber, worum es ihm bei solchen Entscheidungen neben den genannten Faktoren geht. „Vibes spielen eine Rolle, da kann ich nicht lügen“, verriet er schmunzelnd. „Wenn man nicht die richtigen Vibes bekommt, ist es nicht der richtige Ort.“ Dass die „Vibes“ zwischen Irvine und St. Pauli am Ende nicht mehr gepasst haben, dürfte mittlerweile bekannt sein.
„Ich liebe es, ehrlich“, beschrieb er seine bisherige Zeit bei Cerezo Osaka. Seinen Wechsel verglich er mit dem zu St. Pauli, als er 2021 aus Schottland zum Kiezklub kam. „Ich glaube, es ist ähnlich, wie als ich das Vereinigte Königreich verlassen habe, um nach Deutschland zu gehen“, erzählt er und fuhr fort: „In deinem Leben und in deiner Karriere gibt es einfach Momente, in denen man etwas ändern muss. Meine Frau und ich erwarten unser erstes Kind. Es gibt einfach Momente, die sich nach dem richtigen Moment anfühlen, um eine neue Erfahrung zu machen. Eine neue Kultur, eine neue fußballerische Herausforderung.“ Japan habe in aus fußballerischer Perspektive schon lange „fasziniert“. Zuvor habe er sich umgehört: „Jeder, der hier gespielt hat, mit dem ich geredet habe, hatte nur Gutes zu erzählen. Ich glaube, es ist eine weitere Chance, etwas Neues zu meinem Spiel hinzufügen kann.“
