„Sehr ungewöhnlich“: Was für Irvine bei St. Pauli eine „große Ehre“ war
Das Ende der Beziehung zwischen Jackson Irvine und dem FC St. Pauli verlief alles andere als romantisch. Von beiden Seiten gab es keine großartigen Verabschiedungen, die auf die zuvor über eine lange Zeit so perfekt zu scheinende Zusammenarbeit schließen ließ. Zu Beginn sah das noch ganz anders aus. 2021 kam Irvine zum Kiezklub und entwickelte sich schnell zu einem Stammspieler und Fanliebling. Nur ein Jahr später wurde er zum Kapitän. „Das war eine große Ehre für mich“, erinnerte sich der Australier im Interview mit „Suited & Booted TV“. Er beschrieb es im deutschen Fußball als „sehr ungewöhnlich für einen ausländischen Spieler, diese Rolle zugesprochen zu bekommen nach nur einem Jahr und ohne die Sprache sprechen zu können“.
„Ich glaube, sie haben erkannt, dass das die richtige Rolle für mich war.“ Geholfen habe, dass die deutschen Spieler bei St. Pauli gutes Englisch gesprochen haben, was Irvines Kommunikation „gesichert“ habe. „Ich glaube, sie haben meine Ambitionen wertgeschätzt, dass ich die Jungs pushen wollte. Und gleichzeitig jemand zu sein, auf den man sich in schwierigen Momenten verlassen kann.“
