Laute Kabinenpredigt! Stimmung beim nächsten St. Pauli-Gegner im Keller
Nur fünf Punkte aus sechs Zweitliga-Spielen, zuletzt mit dem 0:1 gegen Nürnberg die dritte Heimpleite am Stück, Pfiffe der eigenen Fans: Beim Karlsruher SC, am 11. Oktober beim FC St. Pauli am Millerntor zu Gast, herrscht Katerstimmung. Dem Vernehmen nach soll der 37 Jahre alte KSC-Coach Maximilian Senft in der Halbzeitpause ziemlich laut geworden sein.
„Wenn wir mal den Ball hatten, waren wir zu ungenau, was ich von unserer Mannschaft so gar nicht kenne“, monierte Timon Pauls, Direktor Profifußball beim KSC nach dem Nürnberg-Spiel. Er war aber auch um eine sachliche Einordnung bemüht. „Ich wusste, dass wir durch diese Phasen gehen werden“, sagte Pauls mit Blick auf den enormen Umbruch samt Kaderverjüngung im Sommer.
„Ich musste ein bisschen draufgucken, weil Nürnberg hatte letztes Jahr hier das Spiel, wo das hier ganz, ganz eng war. Die haben auch daran festgehalten, an dem Weg, und wir werden das auf jeden Fall auch tun“, versprach Pauls. Nächster Halt nach der Länderspielpause: das Millerntor.
