„War eigentlich schon weg“: St. Pauli-Boss über den überraschenden Smith-Verbleib
Mittlerweile ist etwas Ruhe eingekehrt beim FC St. Pauli. Nicht nur wegen des ersten Sieges gegen den VfL Wolfsburg und einer starken Kampfleistung gegen Energie Cottbus. Auch, weil die Transferphase geschafft ist und einige Fragezeichen nicht mehr zu beantworten sind. Darunter der Verbleib von Eric Smith, der zwischenzeitlich als durchaus unwahrscheinlich galt. „Es war vieles unklar, was Eric betrifft“, sagte St. Pauli-Sportchef Andreas Bornemann im „Abendblatt“-Podcast „Millerntalk“. „Wenn man das verfolgt hat, war er eigentlich schon irgendwie weg.“
Smith sei „besonders, weil er mit am längsten da ist“, so Bornemann, „aber in dieser Zeit, wo er da war, auch, wenn man allen Berichten und Spekulationen vertraut hätte, in jeder Transferperiode gewechselt wäre.“ Bei Smith sei ein „großer Wechsel“ nach England oder ins Ausland „irgendwie immer Thema“, verriet Bornemann. „Darüber haben wir in jeder Transferperiode gesprochen.“ Was Bornemann in diesem Sommer gestört habe, ist, dass mit dem Thema „viel zu offensiv“ umgegangen worden sei. „Was vor allem auch seinen Berater betrifft.“ Das habe dazu geführt, dass man anders geplant habe. Zumindest für die nächste Zeit können Marcel Rapp, Bornemann und St. Pauli mit Smith planen. Zuletzt stand der 29-jährige Schwede auch wieder in der Startelf – und machte seinen Job in gewohnt souveräner Manier.
