Endlich wichtig: Nemeth genießt seine neue Rolle bei St. Pauli
Er gehört beim FC St. Pauli in dieser Saison zu den Gewinnern - und das ganz unabhängig vom Klassenerhalt.
Im Sommer 2022 war David Nemeth aus Mainz nach Hamburg gewechselt. Eine Rolle spielte er beim Kiezklub allerdings lange nicht. In der ersten Saison fiel der Verteidiger mit einer Schambeinentzündung knapp acht Monate aus, in seinem zweitem Jahr am Millerntor saß er dann fast nur auf der Bank. So sah es auch an den ersten zehn Spieltagen dieser Saison aus. Nemeth kam keine Minute bei den St. Pauli-Profis zum Einsatz. Das änderte sich am 11. Spieltag. Weil sich Innenverteidiger Karol Mets verletzt hatte, war Nemeth plötzlich gefragt und spielte sich in der Ersten Elf fest. Bei den vergangenen 23 Liga-Spielen gehörte zu St. Paulis Startelf. So oft kam der 24-Jährige in seiner Profi-Karriere im Laufe einer Saison bislang nur einmal zum Einsatz. Das war in der Spielzeit 2020/21 in Österreich (Sturm Graz). Der Blick auf die zurückliegenden Monate erfüllt Nemeth mit großer Zufriedenheit. Er sagt: „Für mich ist es unglaublich schön, dass ich jetzt mal eine Saison wieder länger gespielt habe, gerade nach langen Jahren, wo ich eher weniger gespielt habe.“