Das sagt St. Pauli-Coach Blessin zur Niederlage in Freiburg
Am Ende standen die Kiezkicker wieder mit leeren Händen da - und das lag vor allem auch daran, dass beim 1:2 in Freiburg bis zum Anschlusstreffer in der 69. Minuten im Spiel nach vorne kaum etwas ging.
„Insgesamt war es ein verdienter Freiburger Sieg“, erklärte St. Pauli-Coach Alexander Blessin, der mit dem Auftritt seiner Mannschaft allerdings nicht komplett unzufrieden war. „Wir haben einen defensiveren Ansatz gewählt und es in der ersten halben Stunde auch gut gemacht. Es ging uns um Stabilität und kurze Wege. Wir hatten es gut unter Kontrolle und haben sie spielen lassen, wo wir sie mit wenig Torgefahr spielen lassen konnten.“ Ein Problem: „Nach den eigenen Ballgewinnen haben wir den Ball zu schnell wieder verloren“, so Blessin, der auch nach dem Rückstand kurz vor der Pause zunächst weiter vor allem auf defensive Stabilität setzen wollte. „Weil wir wussten, dass wir unsere Chancen bekommen werden.“ Nach dem zweiten Treffer der Freiburger war der Plan nicht mehr haltbar. Blessin: „Die Mannschaft hat dann nochmal alles reingehauen und mit dem Anschluss kam Rückenwind. Die Jungs haben sich nicht aufgegeben. Aus den letzten Minuten müssen wir gutes herausziehen.“