Wird das „Herz von St. Pauli“ wieder gespielt? So liefen die Anträge auf der Mitgliederversammlung
Bei der Mitgliederversammlung des FC St. Pauli am heutigen Samstag laufen mittlerweile die Anträge der Mitglieder.
Einer davon, der bei vielen als umstritten galt, konnte nun nicht vorgetragen werden, da der Antragsteller nicht vor Ort war. In diesem stand zur Debatte, die für den Verein gebräuchliche Antisemitismus-Definition zu ändern. Statt der IHRA-Definition sollte die Jerusalemer Erklärung zu Antisemitismus (JDA) als Referenzrahmen für den FC St. Pauli dienen. Einem anderen Antrag, nach dem eine Arbeitsgruppe zur Überprüfung der Antisemitismusdefinitionen gebildet werden soll, wurde zugestimmt. Auch über den Antrag zur Wiedereinführung von „Das Herz von St. Pauli“, konnte nicht abgestimmt werden. Sowohl der Antragsteller, als auch sein Vertreter waren verhindert, es bleibt also dabei, dass das Lied bei Heimspielen nicht mehr gespielt wird.