- 21.11.2025

Ex-St. Pauli-Profi in der Krise: „Nicht irgendwelche Leute rasieren!“

Seit Jahren Stammgast im Spitzenrennen um den Zweitliga-Aufstieg in der Dritten Liga, dazu der sensationelle Halbfinal-Einzug im DFB-Pokal 2024: Das Wort „Krise“ konnte Ex-St. Pauli-Profi Richard Neudecker während seiner bisherigen Zeit beim 1.

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FC Saarbrücken (seit 2022) mehr oder weniger aus seinem Vokabular streichen. Auf den aktuellen Zustand des Drittligisten trifft der Begriff jedoch zunehmend zu: Seit sieben Spielen ist Saarbrücken inzwischen sieglos, zuletzt gab es drei Niederlagen in vier Ligaspielen. Worin liegen die Gründe für den sportlichen Sinkflug? Neudeckers Vermutung: Das Team habe sich von dem starken Saisonstart mit fünf Siegen aus den ersten sieben Partien blenden lassen. „Ich glaube, dass wir sehr gut gestartet sind, wir wirklich einen richtig geilen September hatten und dann jeder irgendwo auf einem gewissen Hoch war und dachte: ,Boah, was soll uns stoppen?‘“, erklärte der 29-Jährige dem „kicker“. Nach dem tiefen Fall müsse man nun „aus diesem Negativ-Strudel zügig rauskommen, weil man schnell unten reingezogen wird.“

Erschwert wird die Trendwende durch unruhestiftende Meldungen wie die zuletzt kursierenden Gerüchte, Trainer Alois Schwartz würde Mitglieder des Kaders und des Trainerteams „rasieren“. Neudecker: „Natürlich ist sowas präsent, vor allem, wenn sogar wie da Namen genannt werden. Sowas gehört nicht in die Öffentlichkeit, vor allem wenn es nicht einmal von Spielern oder Trainern kam.“ Seine klare Forderung: „Wir müssen zusammenstehen und nicht irgendwelche Leute rasieren.“