- 28.11.2025

Ex-St. Paulianer Meggle sieht Sommer-Umbruch als Problem

Zehn Zu- und neun Abgänge: Im vergangenen Sommer gab es erstmals seit dem Bundesliga-Aufstieg größere Veränderungen im Kader des FC St. Pauli.

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Thomas Meggle, der viele Jahre zunächst als Spieler und später als Trainer und Manager beim Kiezklub aktiv war, sieht darin nicht unerhebliche Probleme: „Es macht was mit einer Mannschaft. Eine Mannschaft steigt zusammen auf, eine Mannschaft hält zusammen die erste Liga, das war mehr oder weniger der gleiche Kern. Dann tauschst du diesen Kern aus, dann kommen neue Spieler dazu, diese Spieler kommen aus dem Ausland, sprechen kein Deutsch, das ist schonmal wieder ein größeres Problem, was die Integration angeht. Dann ist in jeder Kabine immer das Thema Finanzen eine Frage, nach dem Motto: Verdient der jetzt wirklich mehr als ich? Verdient der wirklich deutlich mehr als ich, obwohl ich hier das Haus gebaut habe? Das sind alles so Fragestellungen, die aufkommen, wenn man Spieler verliert“, führte der 50-Jährige gegenüber dem „kicker“ aus. Hinzu kämen Akteure, die aufgrund ihrer Einsatzzeiten frustriert seien: „Es gibt unzufriedene Spieler: Afolayan hat Alexander Blessin kritisiert, saß jetzt wieder auf der Tribüne. Das bedeutet, dass diese Spieler wieder mehr Gehör finden, und das macht es schwierig, als Mannschaft zusammenzuwachsen.“