Ex-St. Pauli-Profi erst gefeiert – und dann beinahe der Pechvogel
Nicht nur in Deutschland wurde sich in dieser Woche der nächsten Runde des nationalen Pokal-Wettbewerbs gewidmet, auch in der Schweiz ging es im Achtelfinale des Cups ums Weiterkommen. Der FC St.
Gallen konnte in einem waschechten Drama gegen Zweitligist Rapperswil-Jona ins Viertelfinale einziehen – mit Ex-St. Pauli-Profi Carlo Boukhalfa in der Hauptrolle: Nach torlosen regulären 90 Minuten sorgte der Mittelfeldmann zunächst für den vielumjubelten 1:0-Führungstreffer (100.), den der Gegner aber nur Minuten später wieder egalisieren konnte (104.). Die Folge: Es ging ins Elfmeterschießen, das Boukhalfa im vierten Versuch beim Stand von 3:2 hätte entscheiden können, aber verschoss. Sein Glück: Rapperswil-Jonas Lorik Emini vergab den anschließenden fünften Versuch ebenfalls, so dass Boukhalfas Fehlversuch letztlich nicht mehr ins Gewicht fiel und St. Gallen in die nächste Runde einziehen konnte.