Wieso St. Pauli gegen Heidenheim bis zum Schluss hellwach sein muss
Der FC St. Pauli hat es am vergangenen Wochenende selber vorgemacht.
Die Kiezkicker trafen gegen den 1. FC Köln in der 95. Minute zum Ausgleich und entführten damit einen Punkt aus der Domstadt. Eine Mentalitätsleistung, die Schwung im Kellerduell mit dem 1. FC Heidenheim bringen kann. Doch auch die Brenzstädter wissen, wie man späte Tore erzielt. Bereits dreimal trafen sie in der 90. Minute oder danach. Gegen Union Berlin drehte Heidenheim das Spiel durch zwei späte Tore komplett und gewann am Ende 2:1. Gegen den SC Freiburg fiel der Siegtreffer in der 94. Minute. Die Blessin-Elf muss am Sonntag also buchstäblich bis zum Abpfiff hellwach sein, ansonsten droht die nächste Euphorie-Bremse.