- 17.12.2025

„Kommen über Kampf“: Ex-Schiri warnt St. Pauli vor nächstem Gegner

Fünf Platzverweise hat der nächste St. Pauli-Gegner in dieser Saison schon kassiert.

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Falls das als Warnung für die Kiezkicker nicht reicht, dass die Mainzer einen sehr aggressiven Fußball spielen, hat der ehemalige Schiedsrichter Lutz Wagner, der mittlerweile die jungen DFB-Schiris coacht, den FC St. Pauli, im Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“, auch nochmal auf die gegnerische Spielweise vorbereitet. „Wenn man oft hinten drin steht und verteidigen muss, sammelt man auch mehr Fouls und Karten“, erklärt Wagner die vielen Karten der Mainzer und ergänzt: „Die Mainzer haben technisch gute Spieler wie Nadiem Amiri oder Paul Nebel, kommen aber auch sehr viel über den Kampf. Ich habe viele ihrer Spiele in dieser Saison gesehen und kann nicht sagen, dass sie bewusst unfair spielen.“ Trotzdem erwartet der Ex-Schiri am Sonntag eine hitzige Partie. „Es geht für beide Mannschaften um viel, das wird auch für den Schiedsrichter kein einfaches Spiel“, so Wagner, der auch die rote Karte gegen Eric Smith am vergangenen Wochenende gesehen hat. Für ihn sei der Platzverweis „absolut zu akzeptieren“, er räumt jedoch ein, dass es keine „glasklare Rote Karte“ gewesen sei. „Der Heidenheimer wird durch das Halten eingebremst, Hauke Wahl ist noch zehn bis zwölf Meter weg, der Spieler hat einen Zug zum Tor. Manchmal muss man auch einfach akzeptieren, was der Schiedsrichter pfeift – und aus meiner Sicht hat Sören Storks die richtige Entscheidung getroffen“, bewertet Wagner die Situation im „Hamburger Abendblatt“. Eric Smith wurde nach dem Platzverweis für ein Spiel gesperrt und wird die Partie gegen die hitzigen Mainzer verpassen.