„Kein Moment, den man einfach so abhakt“: Ex-St. Pauli-Profi Zoller über sein Karriereende
Im April musste Simon Zoller nach einer langwierigen Verletzung, die es ihm nicht mehr ermöglichte, auf dem Platz zu stehen, seine Karriere beim Kiezklub beenden. Einige Monate später übernahm er bei seinem Ex-Klub, dem VfL Bochum, die Rolle des Lizenzbereich-Leiters.
Zum Jahresende hat er sich nun nochmal zu seinem emotionalen Karriereende geäußert. „Das Ende meiner aktiven Karriere war kein Moment, den man einfach abhakt“, schrieb Zoller in einem Instagram-Beitrag. „Es war ein Prozess, mit Zweifel, Leere und der ehrlichen Auseinandersetzung mit mir selbst. Fußball war über Jahre mein Alltag, meine Identität, mein Antrieb. Sich davon zu lösen bedeutet mehr, als nur die Schuhe an den Nagel zu hängen“, beschreibt der 34-Jährige seine Gefühlslage. Mittlerweile gehe der Blick aber nach vorne: „Meine neue Rolle ist kein Automatismus nach der Karriere, sondern eine bewusste Entscheidung.“ Der VfL Bochum konnte sich in den Wochen vor der Winterpause etwas aus dem Abstiegskampf befreien.Für den Kiezklub hatte Zoller nur fünf Spiele absolviert. Strukturelle Muskelprobleme zwangen den ehemaligen Stürmer schließlich zum Karriereende.
