St. Pauli-Abgang erlebt Elfer-Drama beim Afrika-Cup – und meldet sich dann zu Wort
Es sollte einfach nicht sein. Trotz 95-minütiger Überzahl und zwischenzeitlicher Führung schied der ehemalige St.
Pauli-Spieler Elias Saad mit Tunesien im Achtelfinale des Afrika-Cups aus. Seit der 26. Minute waren die Tunesier nach einer Roten Karte für Gegner Mali in Überzahl. Saad, der erst in der 70. Minute eingewechselt wurde, lieferte die Vorlage für den vermeintlich erlösenden Führungstreffer in der 88. Minute. Doch dann der Schock: In der siebten Minute der Nachspielzeit fiel noch der Ausgleich für Mali. In der Verlängerung passierte nicht mehr viel - es ging ins Elfmeterschießen. Saad verwandelte, drei seiner Teamkollegen jedoch nicht - ein bitteres Aus für Saad und Tunesien. Der ehemalige Kiezkicker meldete sich nach dem Spiel trotzdem dankbar via Instagram zu Wort. „Es ist eine Ehre und macht mich stolz, für mein Land zu spielen. Hoffentlich können wir die Tunesier nächstes Mal glücklich machen.“
Saad spielte von 2023 bis 2025 bei St. Pauli. Seit dieser Saison läuft er für den FC Augsburg auf.
