Muss Kwasniok bei St. Pauli-Konkurrent Köln um seinen Job bangen?
Während die meisten Rheinländer in Party- und Karnevalsstimmung sind, herrscht beim 1. FC Köln oberste Alarmstufe.
Erst am Montag wurde Co-Trainer Hannes Dold von seiner Rolle als Standardtrainer entbunden. 19 Gegentore und nur vier selbst erzielte Tore nach Standards waren schlicht zu schlecht. Was diese Entscheidung zeigt: Der FC scheut nicht davor, zu handeln, wenn es nicht so läuft, wie geplant. Und das tut es derzeit nicht. Mit drei ungeschlagenen Spielen starteten die Kölner in die Saison, alles schien gut. Aktuell trennen Köln auf Tabellenplatz zwölf nur vier Punkte von Relegationsrang 16.Neun Punkte aus den letzten 13 Partien beförderten die Mannschaft von Cheftrainer Lukas Kwasniok zuletzt in eine kleine Krise. Bei den Fans sorgt Kwasniok vor allem durch seinen Umgang mit FC-Juwel Saïd El Mala für Unruhe. Bei der vergangenen Niederlage beim VfB Stuttgart (1:3) saß der 19-Jährige zunächst auf der Bank. Die Fans fordern mehr Spielzeit für El Mala. Die „Bild“ schreibt von einer „brisanten Lag“, der „Geissblog“ titelt vor dem anstehenden Spiel gegen Hoffenheim: Alarm statt Alaaf! Der FC muss gewaltig aufpassen“. Klar ist wohl: Wenn es so weiter geht, ist in Köln niemand sicher, auch nicht Lukas Kwasniok.
