- 21.02.2026

St. Pauli-Profi über berühmten Cousin: „Ich hatte mehr Talent“

Manchmal liegt das Fußball-Gen einfach in der Familie. Seit Winter spielen St.

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Pauli-Neuzugang Mathias Rasmussen und sein Cousin Julian Ryerson (Borussia Dortmund) gemeinsam in der Bundesliga, veerbt wurde ihnen das Talent vermutlich von ihren Müttern, die ebenfalls beide gegen das runde Leder traten. In ihrer Kindheit spielten die beiden Norweger gemeinsam bei einem Amateurklub in ihrer Heimat, ehe sich die Wege mit 15 Jahren trennten. „Dass Julian und ich ganz gut sind, haben wir schon gemerkt, während wir als Kinder zusammengespielt haben. Wir haben manchmal mit 10:0 gewonnen, er hatte zehn Assists, ich zehn Tore. In der Schule wurden wir im Sportunterricht getrennt, damit wir gegeneinander antreten und es nicht zu leicht haben“, erinnert sich Rasmussen im Gespräch mit dem „Abendblatt“.

Inzwischen sind beide im deutschen Oberhaus angekommen, wenn auch auf unterschiedlichen Niveaus: Rasmussen kämpft mit St. Pauli gegen den Abstieg, während Ryerson mit dem BVB die Bayern an der Tabellenspitze jagt. In jungen Jahren seien die Kräfteverhältnisse jedoch umgekehrt verteilt gewesen. „Als wir jung waren, war ich besser“, verriet Rasmussen. „Obwohl er es als Profi weiter als ich gebracht hat, würde ich sagen, dass ich als Kind mehr Talent hatte.“ Zu einem direkten Duell zwischen den beiden Cousins wird es in dieser Saison nicht mehr kommen, Rasmussen stieß erst zum Kiezklub, als beide Duelle gegen den BVB bereits hinter St. Pauli lagen. Um sich in der kommenden Saison auf dem Platz duellieren zu können, müssten die Hamburger den Klassenerhalt erreichen.