„Wichtiger Schritt“: St. Pauli-Präsident Göttlich begrüßt neue Kaderkosten-Regelung
St. Pauli-Präsident Oke Göttlich hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach die Diskussion über eine mögliche Obergrenze der Personalkosten im deutschen Profifußball angeregt.
Am Dienstag wurde eine solche Regelung von den 36 Erst- und Zweitligaklubs im Rahmen der Mitgliederversammlung der DFL beschlossen. Künftig dürfen maximal 70 Prozent der relevanten Einnahmen für Personalausgaben eingesetzt werden. „Die Begrenzung der Kaderkosten auf 70 Prozent des Umsatzes ist ein wichtiger erster Schritt“, sagte Göttlich gegenüber der „Deutschen Presse-Agentur“.
„Wir brauchen klare Spielregeln, um den Wettbewerb und die wirtschaftliche Stabilität in der Liga zu sichern. Dazu können weitere Instrumente wie Kader- und Gehaltsobergrenzen beitragen“, so Göttlich weiter. „Mit diesen Maßnahmen machen wir uns unabhängig von externem Geld und agieren damit nachhaltiger.“
