- 26.06.2026

Warum St. Paulis Jugendtrainer selten zu den Profis aufsteigen

Wird der Trainer entlassen, richtet sich der Blick bei vielen Klubs zuerst in den eigenen Nachwuchs. Häufig werden dann Coaches, die sich im Jugendbereich mit guter Arbeit einen Namen gemacht haben, zum Profitrainer befördert.

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Beim FC St. Pauli ist mit einem solchen Szenario nicht zu rechnen. Das liegt auch an der Ausrichtung des Kiezklubs in der eigenen Jugend: St. Pauli hat das Ziel, die Übungsleiter im Nachwuchs zu Spezialisten für eine bestimmte Altersklasse zu machen. „Ein Qualitätsmerkmal für mich ist die Kontinuität auf einer Trainerposition, zum Beispiel gemessen an der Frage: ,Wie oft hat jemand diese Altersklasse schon betreut?‘“, erklärte NLZ-Leiter Benjamin Liedtke dem „Abendblatt“. Die daraus folgende geringe Durchlässigkeit in den Profibereich ist für den 39-Jährigen kein Problem: „Erwachsenen- und Jugendfußball sind zwei unterschiedliche Systeme. Von der Ausbildungskonzeption her ist es nicht unbedingt vorgesehen, dass ein U17-Trainer Profitrainer wird“, stellte Liedtke klar.