- 18.03.2025

St. Pauli-Boss Göttlich: „In Amerika setzt sich irgendein Clown hin“

St. Paulis Präsident Oke Göttlich war kürzlich im OMR-Podcast zu Gast und hat darin auch über ein „Problem“ gesprochen, das es im deutschen Fußball derzeit gebe.

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„Wir versuchen die ganze Zeit, Kapital zu potenzieren, weil wir sagen: Hey, die Leute wollen das, das ist ja Entertainment und so weiter“, sagte Göttlich im Gespräch über Geld und Leidenschaft im Fußball. Der 49-Jährige will den Sport immer im Vordergrund haben und sagt: „Am Ende gibt es ein Auf- und Abstieg – glücklicherweise, das bildet ja Leidenschaft, Auf- und Abstieg, diese Emotionen dahinter, die wollen wir erhalten. Stichwort: Sport first. Wir wollen am Ende eben nicht erst eine Erlös-Potenzierung sehen und dann gucken wir mal, wie wie sich der Sport entwickelt.“

Deshalb, appelliert Göttlich, müsse man auch in Deutschland „an Regulierung ran, was eine Salary Cap angeht, was einen Kader Cap angeht“. Der Kiezklub-Boss spricht sich also dafür aus, die Gehaltskosten im Profigeschäft nach oben hin zu begrenzen – und erläutert: „Wir müssen gucken, inwieweit wir den Wettbewerb wieder integrer gestalten. Das ist natürlich in Europa, das sehen wir ja gerade auch politisch, ein bisschen komplizierter, weil wir verschiedene Länder haben.“ Das sei in den USA beispielsweise anders, sagt Göttlich und erklärt, ohne einen Namen zu nennen: „Da setzt sich irgendein Clown hin und sagt: So machen wir es dann eben in Amerika.“