So blickt St. Pauli-Pechvogel Wagner auf seine Leih-Saison zurück
Mit großen Hoffnungen war Robert Wagner im vergangenen Sommer zum FC St. Pauli gewechselt.
Nach einem starken Leihjahr in Fürth sollte, so der Plan, am Millerntor auch eine Liga höher der Durchbruch gelingen. Daraus wurde jedoch nichts, was vor allem an einer hartnäckigen Oberschenkelverletzung lag, die Wagner von November bis März aus dem Verkehr zog und letztlich nur 14 Pflichtspieleinsätze zuließ. „Ich habe immer versucht, mein Bestes zu geben“, betonte Wagner im Gespräch mit „transfermarkt.de“, dann aber habe ihn die Verletzung ausgebremst: „Es war meine erste schwerere Verletzung – das wünscht sich kein Fußballer, aber das ist immer unser Risiko. Trotzdem bin ich rückblickend stolz auf meine Entscheidung und überzeugt, dass es der richtige Schritt war.“ Die fußballerische Weiterentwicklung war vielleicht begrenzt, mental habe ihn das Jahr in Hamburg aber gestärkt: „Gerade solche unvorhergesehenen Situationen haben mich gelehrt, flexibel zu bleiben und mich immer wieder neu anzupassen. Ich habe mich nicht unterkriegen lassen und mich auch mental weiterentwickelt. Jetzt schaue ich nicht mehr zurück, sondern freue mich, dass ich wieder fit bin und hoffe, dass das so bleibt.“ Die kommende Saison wird Wagner bei Bundesliga-Absteiger Holstein Kiel bestreiten.