Göttlich als Unruhestifter? DFL-Präsidiumswahl sorgt für Unruhe
St. Pauli-Präsident Oke Göttlich ist seit 2019 Mitglied im DFL-Präsidium.
Nun scheint es bei seiner Wiederwahl Probleme zu geben, denn laut einem Bericht von der „Sport Bild“, möchte der 49-Jährige für den Posten des 2. Stellvertreters des Präsidiumssprechers kandidieren. Dieses Amt gilt im DFL-Präsidium als die Verbindung zwischen 1. und 2. Ligisten. Das Problem: Momentan ist in diesem Amt noch Steffen Schneekloth von Holstein Kiel und dieser soll laut der „Sport Bild“ keineswegs begeistert sein, über das Interesse von Göttlich an seinem Amt, für das er gerne wieder gewählt werden würde. In der Regel wird dieses Amt auch von einem Zweitligisten besetzt. St. Pauli geht bekanntermaßen aber in seine zweite Bundesliga-Saison in Folge. Vor der Präsidiumswahl, die am 3. September ansteht, droht also ein Interessenskonflikt im DFL-Präsidium.