Nach St. Pauli-Comeback: BVB-Ärger in den Katakomben!
Der Frust war groß beim BVB, nachdem die Dortmunder eine 1:3-Führung am Millerntor gegen St. Pauli noch verspielten.
Besonders um einen BVB-Profi soll es nach dem Spiel wohl große Diskussionen gegeben haben. Wie „Sky Sport“ berichtet, soll Jobe Bellinghams Vater, der gleichzeitig auch sein Agent ist, in Begleitung von Bellinghams Mutter, nach dem Spiel in den Katakomben des Millerntor-Stadions eine lautstarke Diskussion mit BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl geführt haben. Grund für die Diskussion soll nach Informationen von „Sky Sport“ die frühe Auswechslung seines Sohnes – Bellingham war nach 45 Minuten ausgewechselt worden – und die enttäuschende Spielweise der Dortmunder gewesen sein. Beim BVB soll dieser Bellingham-Ausraster gar nicht gut angekommen sein. Gegenüber „Sky Sport“ erklärte Sebastian Kehl das folgende: „Wir sind alle enttäuscht über das Ergebnis gestern. Und trotzdem ist und bleibt der Aktivenbereich bei uns Spielern, Trainern und Verantwortlichen vorbehalten, nicht Familien und Beratern. Das wird es nicht noch einmal geben. Darüber haben wir alle Beteiligten klar informiert.“ Es scheint, als würde diese Aktion von Jobe Bellinghams Vater also ein Nachspiel haben. Bei St. Pauli hingegen herrschte ausgelassene Stimmung, nachdem die Kiezkicker den 1:3-Rückstand noch in ein 3:3-Unentschieden verwandeln konnten und mit einem Punktgewinn in die Saison starteten.