Hier fühlt sich der St. Pauli-Präsident immer noch als „Nummer 2“
Nachdem der FC St. Pauli nicht nur den besseren Saisonstart hinlegte als der HSV, sondern auch noch das Derby für sich entscheiden konnte, scheint die Frage nach der Nummer 1 in Hamburg vorerst beantwortet zu sein.
Doch bei der Versammlung Ehrbarer Kaufleute wurde Präsident Oke Göttlich auf den Unterschied im Frauenfußball hingewiesen. Der HSV spielt hier ebenfalls in der Ersten Liga, während die Kiezkickerinnen sich aktuell am Tabellenende der Regionalliga befinden. Göttlich wies hierbei auf infrastrukturelle Probleme hin: „Wir haben weder einen Trainings- noch einen Rasenplatz für unsere Frauen. Wir sind seit Jahren in Gesprächen mit der Stadt. Da fühlen wir uns manchmal noch als Nummer 2. Das schmeckt uns nicht. Und ist sportlich auch nicht richtig.“ Das eigentlich Ziel ist klar: „Wir würden gerne in der 1. oder 2. Bundesliga spielen.“