„Glück für St. Pauli!“ – Schiri-Experte hätte Sands vom Platz gestellt
Hat der FC St. Pauli in der DFB-Pokal-Partie gegen Borussia Mönchengladbach etwa großes Glück gehabt? Das sagt zumindest Ex-Schiedsrichter Manuel Gräfe.
Konkret geht es dabei um Kiezkicker James Sands, der bereits in der 6. Spielminute mit einer Gelben Karte verwarnt wurde. Eine etwas harte, aber durchaus korrekte Entscheidung. Kritisch wurde es dann, als der US-Amerikaner erst noch in der ersten Halbzeit und dann nochmal in der zweiten Hälfte deutlich zu spät kam und seinen Gegenspieler jeweils schmerzhaft am Fuß traf. Für Gräfe war mindestens eines davon, eine „klassische Gelbe Karte“, wie er auf seinem X-Account schrieb, nachdem er von einem Fan zu der Szene befragt wurde. Seine Erklärung: „Zu spät kommen und Tritt auf den Fuß/stempeln normalerweise eine klassische Gelbe Karte“.Gerade gesehen – viel Glück für St.Pauli/Sands …
— Manuel Gräfe (@graefe_manuel) December 2, 2025
Zu spät kommen und Tritt auf den Fuß/stempeln normalerweise eine klassische gelbe Karte… 🤷♂️
Nach der Ansicht der Bilder sprach er danach von „viel Glück für St. Pauli und Sands“. Es hätte demnach wohl eine zweite Gelbe und damit einen Platzverweis für James Sands geben müssen. Einen Check vom Videobeweis hatte es nicht gegeben, da Gelbe Karten nicht in das Aufgabengebiet des VAR fallen. Dem FC St. Pauli wird das angesichts des 2:1-Endergebnisses ziemlich egal sein, schließlich konnten die Kiezkicker ihren ersten Pflichtspiel-Sieg seit mehr als einem Monat einfahren. Gräfe war jahrelang Bundesliga-Schiedsrichter. Mittlerweile ist er als Experte bei der „Bild“ tätig.
