„Brutal enttäuscht“: Ex-St. Paulianer Schultz übt deutliche Kritik an seinem Team
Mit einer starken Phase im Herbst hat sich der VfL Osnabrück in Schlagdistanz zu den Aufstiegsrängen der 3. Liga gespielt.
Aktuell zeigt die Formkurve jedoch nach unten, zuletzt verloren die Niedersachsen zwei Spiele in Folge – darunter das 0:1 am Samstag gegen Wehen Wiesbaden. „Wir besprechen vor dem Spiel viele Sachen, die sie wie immer gut umgesetzt haben, aber am Ende des Spielfeldes steht halt auch so ein Gehäuse“, kritisierte Trainer und Ex-St. Paulianer Timo Schultz am Mikrofon von „MagentaSport“ die Offensivschwäche seines Teams. „Der Torwart von Wiesbaden muss einen Ball halten, alle anderen schlagen irgendwo im Fangzaun oder an der Bande ein und wir kriegen ein Ding aus 40 Metern in Knick und belohnst dich für ein wirklich gutes Spiel nicht“, so Schultz. „Den Vorwurf muss ich der Mannschaft machen. Wir sind alle brutal enttäuscht. Aber so ist Fußball.“ Der 48-Jährige richtete eine deutliche Ansage an sein Team: „Wir kriegen es nicht hin vorne. Standardsituationen ungefährlich, Flanken schlecht, Abschlussqualität – das muss schleunigst besser werden, wenn wir Punkte holen wollen.“