Nach Hountondji-Absage: Diese St. Pauli-Konkurrenten sind vom Afrika-Cup betroffen
Es war eine durchaus überraschende Entscheidung, die Andréas Hountondji in der vergangenen Woche dem FC St. Pauli mitteilte.
Aber es war eine Überraschung, die innerhalb des Klubs sehr positiv aufgenommen wurde: Der Beniner hatte die Teilnahme am Afrika-Cup aus eigenen Stücken abgesagt, um sich auf seine Genesung zu konzentrieren. Damit wird der einzige St. Pauli-Profi, der für eine Nominierung für das Turnier infrage kam, in Hamburg bleiben. Bei den anderen Bundesliga-Klubs sieht es hingegen deutlich kritischer aus. So muss Bayer Leverkusen für die nächsten Spiele gleich auf mehrere Stammspieler verzichten. Insgesamt vier Profis (Edmond Tapsoba, Ibrahim Maza, Eliesse Ben Seghir und Christian Kofane), werden dem aktuell vierten der Bundesliga fehlen. Aber auch im Abstiegskampf sind einige Klubs betroffen: Der FC Augsburg muss, für die nächsten Wochen drei Profis abstellen. Neben Samuel Essende (DR Kongo) und Ismael Gharbi (Tunesien), wurde auch der ehemalige Kiezkicker Elias Saad (Tunesien) für das Turnier nominiert. Neben Leverkusen und Augsburg sind noch acht weitere Bundesliga-Klubs betroffen, die jeweils einen oder zwei Profis abgeben müssen. Insgesamt werden 17 Bundesliga-Profis in den nächsten Tagen zum Afrika-Cup reisen. Das Turnier startet am 21. Dezember und könnte für einige Profis bis zum 18. Januar dauern. In dem Fall, dass einer der Bundesliga-Profis mit seiner Nationalmannschaft ins Finale kommt, würde er seinem Klub mindestens vier Partien fehlen.