Nach torlosem Unentschieden: Statistiken unterstreichen St. Pauli-Schwächen
Es war ein Unentschieden der unspektakulären Art. Der FC St. Pauli hat sich zum Jahresabschluss mit einem 0:0 gegen den Tabellenletzt aus Mainz, in die Winterpause verabschiedet. Obwohl die Kiezkicker mit diesem Punktgewinn einigermaßen zufrieden sind, zeigen die Statistiken eindeutig, in welchen Bereichen sich die Hamburger im neuen Jahr steigern müssen. Wie so oft in dieser Saison blieben die Braun-Weißen über das ganze Spiel unter einem X-Goals-Wert von 0,3. Zum Vergleich: Die nicht deutlich gefährlicheren Mainzer kamen immerhin auf einen Wert von 1,12. Das ist auch kein Wunder, schließlich gab der Tabellenletzte in der Partie zwölf Schüsse ab. Bei den Hamburgern waren es hingegen nur fünf Schüsse, wobei nur einer davon wirklich aufs Tor der Mainzer ging. Und: nur eine der zehn Flanken, die von Kiezkickern geschlagen wurden, erreichten überhaupt einen Teamkollegen. Der FC St. Pauli muss im Jahr 2026 also dringend präziser werden, um so wieder schießen zu können. In den anderen Statistiken waren die beiden Kellerkinder jedoch weitestgehend ebenbürtig. Während die Mainzer 110,45 Km rannten, liefen die Kiezkicker 108,55 Km. Auch was die Zweikampfstatistiken angeht, waren die Braun-Weißen gut dabei. So hatten die Hamburger jeweils die bessere Zweikampfquote und Luftzweikampfquote (beides 55 Prozent). Alles in allem, war das Auswärtsspiel in Mainz also eine Partie, aus der man aus St. Pauli-Sicht aufbauen kann.
