- 24.12.2025

Vier glänzen, drei enttäuschen: So läuft es für St. Paulis Abgänge

Stolzen zehn Neuzugängen standen beim FC St. Pauli im vergangenen Sommer insgesamt sieben Abgänge gegenüber.

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Doch wie läuft es bei den verabschiedeten Profis bei ihren neuen Arbeitgebern? Die MOPO gibt einen Überblick.

  • Philipp Treu (SC Freiburg): Nach einem starken ersten Bundesliga-Jahr auf dem Kiez war ein Klub der Güteklasse Freiburg für Treu ein logischer nächster Karriereschritt. Eroberte sich nach ein paar Wochen Anlaufzeit einem Stammplatz, kommt wettbewerbsübergreifend bereits auf 19 Einsätze und glänzte zuletzt gegen Wolfsburg (4:3) mit einem Traumtor.
  • Morgan Guilavogui (RC Lens): Nur zu gern hätte St. Pauli Guilavogui in den eigenen Reihen gehalten, doch Lens machte seinen Anspruch auf die Dienste des Offensivmannes geltend. Eine enttäuschende Hinrunde mit nur drei Startelf-Einsätzen und einem Tor später könnte der Tabellenführer der Ligue 1 gesprächsbereit sein, St. Pauli bemüht sich angeblich um eine Rückholaktion.
  • Elias Saad (FC Augsburg): War in der ersten Hälfte der Hinrunde gesetzt, tat sich in der kriselnden Augsburger Mannschaft aber nicht positiv hervor. Zuletzt blieb Saad dreimal gänzlich ohne Einsatz.
  • Maurides (Radomiak Radom): Kehrte zu jenem Klub in Polen zurück, von dem er einst ans Millerntor gewechselt war, und fand umgehend zu alter Stärke zurück. Sechs Tore und drei Assists aus 18 Spielen in der polnischen Liga sind eine mehr als ordentliche Ausbeute.
  • Johannes Eggestein (Austria Wien): Auch dem gebürtigen Hannoveraner tat die Luftveränderung gut: In der österreichischen Hauptstadt ist Eggestein im Sturm die erste Wahl und wusste bisher mit fünf Toren und sechs Vorlagen in 17 Einsätzen zu glänzen.
  • Carlo Boukhalfa (FC St. Gallen): Dass die St. Gallener auch in dieser Saison ein ernsthafter Anwärter auf den Schweizer Meistertitel sind, ist nicht zuletzt Boukhalfas herausragender Saison mitsamt neu entdeckter Goalgetter-Qualitäten zu verdanken: Nach 18 Einsätzen stehen stolze acht Treffer zu Buche.
  • Scott Banks (FC Blackpool/Leihe): Darf vor allem in den beiden nationalen Pokalwettbewerben ran und überzeugt dort in der Regel (fünf Einsätze, vier Tore). Im Tagesgeschäft League One ist er hingegen meist nur Joker und kommt – auch verletzungsbedingt – erst auf neun Einsätze.

Fazit: In Treu, Maurides, Eggestein und Boukhalfa blühen vier der sieben Abgänge bei ihren neuen Arbeitgebern mächtig auf. Guilavogui, Saad und Banks hingegen verlebten jeweils eine enttäuschende erste Saisonhälfte.