xGoals-Tabelle: So schlecht stünde St. Pauli da
Im Zuge sich weiterentwickelnder Technologie werden auch im Fußball fast jährlich neue Statistiken erhoben mit mal mehr, mal weniger Aussagekraft. Viel Beachtung erhält seit einigen Saisons der xGoals-Wert („Expected Goals“), der basierend auf der Torwahrscheinlichkeit die Anzahl der erwarteten Tore eines Teams ausdrückt und somit als Indikator für die tatsächliche Offensivgefahr eines Teams herangezogen werden kann.
Der „kicker“ hat nun aufgelistet, wie die Bundesligisten dastehen würden, wenn statt der tatsächlich erzielten Treffer in den jeweiligen Duellen die Anzahl der xGoals zählen würde. Das Ergebnis: Der FC St. Pauli hätte zwar vier Siege auf dem Konto und damit einen mehr als in der Realität, stünde aber auf dem letzten Tabellenplatz. Das tatsächliche Schlusslicht, der 1. FSV Mainz 05 (ein Sieg), hätte hingegen nach xGoals stolze sechs Dreier einfahren müssen und stünde dann auf Rang 14.
In den meisten Fällen weicht der Rang eines Teams in der xGoals-Tabelle nur um wenige Plätze von dem in der Realität ab. Am stärksten fallen die Unterschiede beim SC Freiburg (4. in der xGoals-Tabelle, 9. in der echten Tabelle) und dem 1. FC Köln (17., 11.) ins Gewicht.
